Anfangs April zog es uns wieder einmal in den Süden. Die Wetteraussichten waren zwar nicht besonders, aber es war trotzdem einmal mehr wunderbar in Locarno und Umgebung. Auch diesmal haben wir wieder neue Ecken und Gässchen entdeckt.

 

 

Auch der Kamelienpark hat uns wieder angezogen. Das Regenwetter schadete  zwar dem Gesamteindruck etwas, aber die Vielfalt der Blütenformen und Farben war wunderbar.

 

 

 

Dann zu Fuss weiter auf dem Delta entlang der Maggia ...

 

 

... mit Picknick!

 

 

Entlang der Promenade in Muralto.

 

Der Natur- und Vogelschutzverein Reitnau-Attelwil lud heute zum Besuch beim Falkner ein. Um  13.30 Uhr traf sich eine ansehnliche Gruppe Interessierter bei der ARA Attelwil. Nach einer kurzen Begrüssung durch den Präsidenten Daniel Hauri übernahm Herr Norbert Wyssen, Falkner aus Attelwil, das Wort. Er berichtete aus der mehrtausendjährigen Geschichte der Falknerei, stellte seine mitgebrachten Vögel vor, erzählte von der Beizjagd und beantwortete bereitwillig und kompetent Fragen aus der Runde.

 

Eine der Voraussetzungen für die Jagd mit Greifvögeln: Vertrauen des Vogels zum Falkner, erkennbar auch daran, dass er sich "unter die Haube" begibt.

 

Einer der Jagdfalken unter der Haube. Für den Vogel heisst das: Pause, runterfahren, erholen ...

 

 

Norbert Wyssen erklärte die Unterschiede zwischen den einzelnen Greifvögeln, den Falkenartigen und den Habichtartigen.

 

 

Der Harris Hawk, im Deutschen fälschlicherweise Wüstenbussard genannt.

 

 

 

Dann liess Herr Wyssen einen Falken fliegen. Der drehte mehrere Runden und gewann zusehends an Höhe.

 

 

 

Ein Pfiff des Falkners liess ihn augenblicklich zurückfliegen und das Training mit dem Federspiel wurde aufgenommen.

 

 

Anfliegen - durchstarten - anfliegen ... Training für Hochleistungssportler.

 

 

 

Und dann: Erwischt. Der Vogel mantelt die Beute, d.h. er versteckt sie unter den ausgebreiteten Flügeln.

 

 

Die Beute dem Meister abgeben und dafür eine Belohnung erhalten.